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Näheres erfahren Sie unter BPK – Thema Jahresbericht

BPK im Porträt

 

Einleitung

 

Der Auftrag der BPK ist im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und im Gesetz über die kantonalen Pensionskassen (PKG) geregelt. Die BPK führt als selbstständige Unternehmung die berufliche Vorsorge für den Kanton Bern und weitere per Gesetz oder mit Vertrag angeschlossene Arbeitgeber durch. Sie bietet solide und bedarfsgerechte Vorsorgelösungen an und setzt alle Beiträge und Vermögenserträge ausschliesslich zugunsten der versicherten Personen und der Rentenbeziehenden ein.

 

Die Unternehmensgrundsätze erklären den unterschiedlichen Anspruchsgruppen die Werthaltungen der BPK und die Grundsätze ihres täglichen Handelns. Sie richten sich einerseits an Mitarbeitende und Organe. Andererseits erklären sie den versicherten Personen, Rentenbeziehenden, Arbeitgebern, Lieferanten, Partnern, Staatsorganen usw. die Werte und Grundsätze der BPK.

 

In unserem Organigramm erhalten Sie einen ersten Überblick über die BPK.

 

 

Angeschlossene Arbeitgeber

 

Die BPK

 

  • versichert das Personal der per Gesetz angeschlossenen Arbeitgeber "Kanton", "Universität", "Berner Fachhochschule" und "deutschsprachige Pädagogische Hochschule".
  • versichert die Arbeitnehmenden weiterer mit Vertrag angeschlossener Arbeitgeber.

 

Die BPK strebt ein nachhaltiges Wachstum an und ist offen für den Anschluss neuer Arbeitgeber. Die Aufnahme eines Arbeitgebers setzt voraus, dass

 

  • er das gesamte Personal in die BPK einbringt und sich der Deckungsgrad der BPK nicht verschlechtert.
  • er sich zum Prinzip der Solidarität bekennt. Dies bedeutet insbesondere gleiche Risiko- und Finanzierungsbeiträge für alle und Mitnahme der Rentenbeziehenden bei Austritt.

 

Der vom Gesetz verlangte Bezug eines Arbeitgebers zum Kanton Bern oder zu einer Landeskirche oder die Erfüllung öffentlicher Aufgaben des Kantons können sich wie folgt zeigen:

 

  • Finanzielle Beteiligung, Subventionen oder Unterstützungen durch den Kanton Bern oder durch eine der Landeskirchen
  • Vertretung des Kantons Bern oder einer Landeskirche in den Aufsichtsbehörden
  • Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben im Auftrag oder im Interesse des Kantons
  • Gemeinwesen oder öffentliche Unternehmung im Kanton Bern
  • Gesamtschweizerische oder interkantonale Institutionen, bei denen der Kanton Bern Mitglied ist oder ein besonderes Interesse hat
  • Organisationen inklusive deren Tochtergesellschaften, die bei Ausgliederung aus der kantonalen Verwaltung entstanden sind
  • Verbindung zu bestehenden angeschlossenen Arbeitgebern. Dabei sind die Aufnahme der Versicherten in die BPK oder die Übernahme der betreffenden Vorsorgeeinrichtung denkbar.

 

 

Versicherungsangebot 

 

Die BPK

 

  • bietet einen Standardvorsorgeplan für die Versicherten der per Gesetz angeschlossenen Arbeitgeber und einen Vorsorgeplan für die Versicherten der Kantonspolizei an.
  • entwickelt bei Bedarf für die mit Vertrag angeschlossenen Arbeitgeber bedürfnisgerechte Vorsorgepläne.
  • erhebt von allen versicherten Personen und ihren Arbeitgebern solidarisch getragene Risiko- und Finanzierungsbeiträge.
  • stellt eine rasche Auskunftsbereitschaft und eine kompetente Vorsorgeberatung gegenüber Versicherten und Arbeitgebern sicher.
  • hat im Branchenvergleich tiefe Verwaltungskosten und tiefe Risikoprämien.
  • strebt nachhaltig die Leistungsziele an.
  • zahlt die versprochenen Leistungen jederzeit korrekt und termingerecht aus.

 

 

Vermögensanlagen

 

Die BPK

 

  • besitzt eine Anlagestrategie, welche der Risikofähigkeit entspricht, den Ertrag optimiert und die ethischen Prinzipen respektiert.
  • verfolgt bei der Vermögensanlage einen regelbasierten Ansatz, welcher ein antizyklisches Vorgehen beinhaltet.
  • stellt das finanzielle Gleichgewicht und die Liquidität nachhaltig sicher.
  • erzielt durch eine optimierte Gesamtrendite einen maximalen Beitrag zur Realwerterhaltung der Leistungen.
  • gewährt Hypothekardarlehen an die Versicherten.
  • verwaltet das Vermögen intern und/oder extern in Kategorienmandaten und definiert für alle Vermögensverwalterinnen und Vermögensverwalter klare Benchmarks.
  • strebt im Vergleich sehr tiefe Vermögensverwaltungskosten an.
  • überwacht täglich die finanzielle Lage.

 

 

Mitarbeitende

 

Die Mitarbeitenden der BPK

 

  • handeln eigenverantwortlich und selbstständig.
  • leben eine offene Kommunikation.
  • arbeiten abteilungsübergreifend und sachbezogen zusammen.
  • sprechen Konflikte an und suchen nach konstruktiven Lösungen.
  • denken kritisch mit, haben eigene Ideen und stehen Veränderungen offen gegenüber.
  • bilden sich gezielt weiter.

 

Die BPK ist eine attraktive Arbeitgeberin, der es gelingt, Mitarbeitende mit den notwendigen persönlichen und fachlichen Kompetenzen zu rekrutieren, zu halten und weiter zu entwickeln. Die BPK als Arbeitgeberin

 

  • führt mittels Zielvereinbarungen.
  • bietet zeitgemässe Arbeitszeitmodelle.
  • unterstützt die Weiterbildung und fördert die Mitarbeitenden.
  • bietet eine attraktive Gesamtentschädigung, welche die Zielerreichung angemessen berücksichtigt.

 

 

Kommunikation

 

Die BPK

 

  • orientiert sich in der Kommunikation an den Bedürfnissen der internen und externen Adressaten.
  • kommuniziert zeitgerecht, offen und proaktiv.
  • bedient sich zeitgemässer Kommunikationsmittel.
  • besitzt einen klaren Auftritt mit hohem Wiedererkennungswert.

 

 

Prozesse

 

Die BPK

 

  • stellt mit modernen Hilfsmitteln die professionelle und zeitgerechte Bearbeitung der Geschäftsfälle sicher.
  • strebt effiziente Abläufe und tiefe Kosten an.
  • pflegt den Erfahrungsaustausch mit anderen Vorsorgeeinrichtungen und Gremien der beruflichen Vorsorge und stellt sich rechtzeitig auf Veränderungen ein.
  • sorgt für ein wirksames internes Kontrollsystem und Risikomanagement und erreicht dadurch eine hohe finanzielle, organisatorische und technische Sicherheit.

 

 

Governance

 

  • orientiert sich in all ihrem Handeln an der best institutional practice.
  • legt Eigeninteressen offen und verhindert unerlaubte persönliche Vermögensvorteile.
  • schliesst Rechtsgeschäfte auch mit Nahestehenden zu marktüblichen Konditionen ab.
  • vergibt Aufträge nach klaren Grundsätzen.
  • übt die Stimmrechte transparent, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und im Interesse der Versicherten aus.

 

 

Strategische Stossrichtungen der BPK

Beschluss Verwaltungskommission vom 23. August 2016

   

Rechtsgrundlage, Rechtsform

 

Das Gesetz über die kantonalen Pensionskassen (PKG) wurde per 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt und bildet die unmittelbare Rechtsgrundlage der BPK.

 

Die Bernische Pensionskasse (BPK) mit Sitz im Kanton Bern ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Kantons Bern mit eigener Rechtspersönlichkeit.