Ast- und Steinhaufen bieten wertvollen Unterschlupf für Zauneidechsen.
Näheres erfahren Sie unter BPK – Thema Jahresbericht

Thema Jahresbericht

 

Der Jahresbericht 2016 ist dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet.

 

Die Bilder stellte uns IP-SUISSE, einer unserer angeschlossenen Arbeitgeber, zur Verfügung. Das Gütesiegel Marienkäfer der IP-SUISSE zeichnet seit 1989 tiergerecht und umweltschonend hergestellte Produkte von höchster Qualität und unverfälschtem Genuss aus. IP-SUISSE und die über 20'000 angeschlossenen Bauernbetriebe fördern die Biodiversität. Dazu gehören die Vielfalt der Ökosysteme mit ihren Lebensräumen (z. B. Wasser, Wald, Hecken), die Vielfalt der Arten (Mensch, Tiere, Pflanzen, Pilze, Mikroorganismen) und die Vielfalt der Gene (Rassen, Sorten). Diese 3 Ebenen sind eng miteinander verknüpft.

 

Hier stellen wir Ihnen einige der Massnahmen, die die IP-SUISSE Bauernbetriebe zur Förderung der Biodiversität umsetzen, gerne vor:

 

  • Hochstammobstgärten bilden für zahlreiche Vogelarten wie beispielsweise dem Grünspecht einen wichtigen Lebensraum.

 

  • Ast- und Steinhaufen bieten wertvollen Unterschlupf für Amphibien (Bsp. Zauneidechse) und Reptilien. Sie verbessern die Fortpflanzungs- und Überwinterungsbedingungen zahlreicher Tierarten.

 

  • Mehrjährige Brachen (für den Acker- und Futterbau nicht genutzte Flächen) werden mit einer Mischung von bis zu 40 einheimischen Wildblumenarten eingesät. Die Brache bildet ein Paradies für Insekten, Spinnen und Wildtiere (Bsp. Feldhase).

 

  • Eine Hecke besteht aus verschiedenen einheimischen Sträuchern und Bäumen. Viele Vögel und andere Tiere (Bsp. Igel) finden hier Nahrung und geeignete Brutbedingungen.

 

  • In nicht oder nur wenig gedüngten Wiesen siedeln sich zahlreiche Pflanzen- und Tierarten an, die in intensiv genutzten Wiesen nicht mehr überleben können. Blumenwiesen bieten Rückzugsorte für Insekten (Bsp. Schachbrettfalter), Spinnen, Reptilien und Kleinsäuger.

 

  • Wildblumenflächen in Getreidefeldern verbessern die Lebensbedingungen einiger Tierarten. Die Feldlerche findet hier ideale Start- und Landeflächen, um im angrenzenden Getreide und Raps zu brüten.