Nachhaltigkeit

Grundsätze zur nachhaltigen und ethischen Vermögensanlage

In Wahrnehmung der Verantwortung gegenüber der Achtung des Menschen sowie seinem sozialen Umfeld und der Erhaltung der natürlichen Umwelt, berücksichtigt die BPK bei ihrer Anlagetätigkeit nebst ökonomischen auch nachhaltige und ethische Grundsätze.

  • Die BPK tätigt keine Direktanlagen in Rohstoffe (Commodities) und investiert nicht in Unternehmen, die Atomwaffen oder Streubomben herstellen.
  • Die BPK vermeidet wenn möglich Investitionen in Unternehmen, welche die Menschenrechte systematisch verletzen, der Umwelt schwerwiegenden Schaden zufügen oder einen erheblichen Anteil ihres Umsatzes in den folgenden Sektoren erzielen:
    • Rüstung
    • Glücksspiel
    • genetisch modifizierte Organismen (GMO) in der Agrar-Chemieindustrie
    • Atomindustrie
    • Pornografie
    • Tabak
  • Sind bei Unternehmen Kontroversen vorhanden, werden keine Neuinvestitionen getätigt, sofern die Diversifikation und der marktkonforme Ertrag in der jeweiligen Anlagekategorie gewährleistet bleiben.
  • Für Immobilienanlagen gelten betreffend Ethik und Nachhaltigkeit folgende Kriterien: 
    • Immobilienanlagen, die der Nutzung einer Unternehmung mit einer ethisch nicht akzeptablen Tätigkeit dienen, sind nicht erwünscht. Als ethisch nicht akzeptable Tätigkeiten gelten alle Handlungen welche gegen Recht und Ordnung verstossen.
    • Bei Immobilienanlagen wird angestrebt in preiswerte Wohn- und Geschäftsräume mit ökologisch und energetisch vertretbarer Bauweise zu investieren. Dabei werden der langfristigen Wertsteigerung und dem marktkonformen Ertrag Rechnung getragen. Folgende nachhaltigen Kriterien sind zu berücksichtigen:
      • Umwelt: Minergiestandard, öV-Anschluss, maximale Bodenausnutzung
      • Wirtschaft: marktgerechte Mieten, tiefe Leerstandsquote, wirtschaftliche Grundrisse (Grösse / Nutzung)
      • Gesellschaft: Standortanforderungen bezüglich Arbeit / Bildung / Sport / Kultur / Versorgung / Lärmbelastung / Akzeptanz Öffentlichkeit
  • Die BPK lässt die Anlagen alle 3 bis 4 Jahre anhand anerkannter Nachhaltigkeitsstandards prüfen.
     

Schweizer Pensionskassen und verantwortungsvolles Investieren — Bericht 2015/16 WWF Schweiz und ShareAction