Altersrücktritt

Altersrente

Die versicherten Personen erhalten ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung eine Altersrente. Ein freiwilliger Altersrücktritt ist frühestens ab dem 58. Geburtstag möglich. Mit dem Einverständnis des Arbeitgebers kann das Arbeitsverhältnis längstens bis zum 70. Geburtstag bestehen bleiben. Was die versicherte Person und deren Arbeitgeber nach dem 65. Altersjahr in die Pensionskasse einzahlen, ist weiterhin rentenbildend. Eine weitere Variante bildet der Teilaltersrücktritt, welcher in maximal 3 Teilschritten möglich ist.

Besprechen Sie Ihren Altersrücktritt rechtzeitig mit Ihrem Arbeitgeber. Die Anmeldung für eine Altersrente erfolgt mittels Formular "Anmeldung Pensionierung" unter Publikationen → Formulare.

Die jährliche Altersrente berechnet sich aus dem zum Zeitpunkt der Pensionierung vorhandenen Sparguthaben multipliziert mit dem in diesem Zeitpunkt geltenden Umwandlungssatz. Der Umwandlungssatz wird auf den Monat genau berechnet. Die Umwandlungssätze sind im aktuell gültigen Vorsorgereglement BPK (Anhang 1) unter Publikationen → Gesetz und Reglemente ersichtlich.
 

Kapitalauszahlung statt Altersrente

Anstelle einer monatlichen Altersrente ist eine 100-prozentige Kapitalauszahlung des im Zeitpunkt der Pensionierung vorhandenen Sparguthabens möglich. Eine Kapitalauszahlung ist auch bei Teilpensionierung möglich.

Das Begehren für eine Kapitalauszahlung bis 50 % des gesamten Guthabens muss mindestens 1 Monat vor dem Altersrücktritt schriftlich bei der BPK eingereicht werden. Ein vollständiger oder teilweiser Widerruf des Antrags ist bis 1 Monat vor Altersrücktritt möglich.

Für eine Kapitalauszahlung über 50 % des gesamten Guthabens ist das Begehren mindestens 6 Monate vor dem Altersrücktritt schriftlich bei der BPK einzureichen. Ein vollständiger oder teilweiser Widerruf des Antrags ist bis 6 Monate vor Altersrücktritt möglich.

Wird die Altersleistung ganz oder teilweise in Kapitalform bezogen, so wird die Altersrente im Ausmass der erfolgten Kapitalauszahlung gekürzt.

Das Formular "Anmeldung Pensionierung" finden Sie unter Publikationen → Formulare.

Verheiratete versicherte Personen benötigen für die Kapitalauszahlung die schriftliche Zustimmung des Ehepartners. Dies ist entweder durch eine Unterschriftenbeglaubigung bei einem Notar (auf eigene Kosten) oder durch gemeinsame Unterzeichnung des Antrags direkt bei der BPK möglich.

Die zustimmenden Personen haben sich durch gültige Ausweispapiere (Pass, ID) auszuweisen.

Wird innert 3 Jahren ab Einkaufsdatum ein Kapitalbezug vorgenommen, so wird die Steuerbehörde den Einkaufsbetrag steuerlich aufrechnen. Wir raten Ihnen dringend, in solchen Fällen vor dem Bezug des Kapitals schriftlich mit der Steuerbehörde Kontakt aufzunehmen und eine verbindliche Antwort betreffend Abzugsfähigkeit des Einkaufs zu verlangen.

Weitere Informationen zur Pensionierung finden Sie im Merkblatt "Pensionierung (Altersrücktritt)" unter Publikationen → Merkblätter.

Eingetragene Partnerschaften sind gemäss Partnerschaftsgesetz verheirateten Paaren gleichgestellt.
 

Überbrückungsrente

Wenn Sie vor Alter 65 in Pension gehen, können Sie eine Überbrückungsrente beantragen. Diese ist befristet, bis Sie das ordentliche AHV-Alter erreichen. Die monatliche Überbrückungsrente darf 1/12 der maximalen AHV-Jahresrente nicht übersteigen.

Die Finanzierung der Überbrückungsrente und die Vorfinanzierung des vorzeitigen Altersrücktritts finden Sie in der Rubrik "Freiwilliger Einkauf und freiwillige Sparbeiträge".
 

Kinderrente

Wenn Sie eine Altersrente der BPK beziehen, haben Sie für jedes Ihrer Kinder Anspruch auf eine Kinderrente. Dieser Anspruch besteht bis zum 18. Geburtstag des Kindes. Falls es sich in Ausbildung befindet oder im Sinne der IV mindestens 70 % invalid ist, dauert der Anspruch bis zum 25. Geburtstag. Wir richten uns nach den Bestimmungen der AHV, ob eine Ausbildung als solche zu werten ist. Anspruchsberechtigt sind auch Pflege- und Stiefkinder, wenn die verstorbene versicherte Person für deren Unterhalt aufzukommen hatte.

Die Kinderrente beträgt für jedes anspruchsberechtigte Kind 20 % der Altersrente.