Wildblumenflächen in Getreide- und Rapsfeldern verbessern die Brutbedingungen der Feldlerche.
Näheres erfahren Sie unter BPK – Thema Jahresbericht

Weiterversicherung oder Externe Versicherung

 

 

Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns

 

Mit der freiwilligen Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns können Sie Ihre bisherigen Vorsorgeleistungen trotz Reduktion des versicherten Lohns beibehalten.

 

Die freiwillige Weiterversicherung bedeutet, dass Sie auf dem freiwillig beibehaltenen Teil des versicherten Lohns (Differenz bisheriger und neuer versicherter Lohn) sowohl Ihre eigenen Beiträge als auch jene des Arbeitgebers entrichten. Für die Beitragserhebung sind der Vorsorgeplan und die Sparvariante gemäss der laufenden Anstellung massgebend.

 

Wichtige Hinweise

  • Die Beiträge werden Ihnen vom Arbeitgeber direkt vom Gehalt abgezogen.
  • Die Weiterversicherung muss bis 30 Tage nach der Reduktion des versicherten Lohns schriftlich bei der BPK beantragt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Weiterversicherung nicht mehr möglich.
  • Die Kündigung ist auf Ende jeden Monats, unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 30 Tagen, möglich. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.

 

Reduktion des versicherten Lohns vor Vollendung des 58. Altersjahrs

Der bisherige versicherte Lohn kann längstens für 2 Jahre beibehalten werden.

 

Reduktion des versicherten Lohns nach Vollendung des 58. Altersjahrs

Die Weiterversicherung

 

  • ist nur möglich, wenn keine Teilpensionierung beansprucht wird;
  • kann längstens bis zur Erreichung des ordentlichen Rücktrittsalters gemäss Standardvorsorgeplan erfolgen;
  • ist nur möglich, wenn die Reduktion des massgebenden Jahreslohns nicht mehr als die Hälfte beträgt. Beträgt die Reduktion mehr als die Hälfte, so ist die Weiterversicherung auf 2 Jahre beschränkt.

 

Weitere Informationen zur Weiterversicherung finden Sie in unserem Merkblatt "Hinweise bei Herabsetzung des massgebenden Jahreslohnes" unter Publikationen → Merkblätter.

 

 

Externe Versicherung

 

Wenn Sie bei der BPK aus der obligatorischen Vorsorge ausscheiden, so können Sie Ihre Vorsorge im bisherigen Umfang für längstens 2 Jahre weiterführen, sofern Sie

 

  • kein neues Arbeitsverhältnis antreten, für das Sie der obligatorischen Versicherung gemäss BVG unterstehen;
  • keine selbstständige Erwerbstätigkeit im Hauptberuf aufnehmen.

 

Die externe Versicherung muss bis 30 Tage nach Beendigung der Anstellung schriftlich bei der BPK beantragt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die externe Versicherung nicht mehr möglich. Die Kündigung ist auf Ende jeden Monats, unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 30 Tagen, möglich.

 

Massgebend für die Beitragserhebung sind der versicherte Lohn, der Vorsorgeplan und die Sparvariante, die vor Beendigung der Anstellung Gültigkeit hatten. Die Beiträge werden Ihnen monatlich in Rechnung gestellt.

 

 

Der versicherte Lohn bleibt bis zur Pensionierung unverändert, d. h. er wird weder der Teuerung noch einer anderen individuell gewünschten Erhöhung angepasst.